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Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch ©Gabathuler
Daten und Fakten
Pflanzenfamilie Zwiebelgewächse

Pflanzenart Wald- und Wiesenblumen

Blütezeit April, Mai

Wuchshöhe 20 - 40 cm

Heilpflanze Bärlauch hilft bei Bluthochdruck, Arteriosklerose und Verdauungsstörungen. Bereits aufgeblühter Bärlauch ist nicht mehr wirkungsvoll, jedoch aber die Blüten.

Standort feuchte Laubwälder

Fotograf Gabathuler (http://www.gabathuler.org)

Der Bärlauch ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Der Stengel ist gerade und aufrecht. Die Laubblätter sind langgestielt, spitz und etwas eiförmig. Diese können 2 – 5 cm breit sein. Bärlauch bildet eine doldige Infloreszenz (Blütenstand) aus bis zu zwanzig blüten. Die Farbe der Blüten ist weiß, die Form der Blüten gleichen einem Stern und bestehen noch aus je sechs Tepalen (gleichaussehende Blütenhüllblätter).

Riecht man an Bärlauch, glaubt man einen schwachen Knoblauch zu riechen. Bärlauch ist verwandt mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch. Bärlauch verbreitet sich durch Ameisen, die die kleinen fleischigen Anhängsel, auch Elaiosomen genannt, verschleppen. Da Bärlauch nicht genügend befruchtet wird, produzieren nur etwa 50% der Blüten fruchtbare Samen. Nach seiner Blütezeit, zieht die Pflanze wieder in die Erde ein.

Der Name der Pflanze stammt daher, dass Bärlauch für viele Bären die erste Mahlezeit nach deren Winterschlaf ist.

Bärlauch ist komplett genießbar, für die Küche werden aber meist nur die Blätter verwendet. (z.B.: Bärlauchsuppe)

Vorsicht Verwechlungsgefahr:

Beim Pflücken des Bärlauchs passieren leider immer wieder „tötliche“ Verwechslungen, da die jungen Triebe des Maiglöckchens, der Herbstzeitlosen und des gefleckten Aronstab Ähnlichkeiten aufweisen und diese jedoch sehr stark giftig sind.

Hier einige Unterscheidungsmerkmale:
  • Die Blätter des Bärlauchs sind lang gestielt und kommen einzeln, wenn auch dicht nebeneinander aus dem Boden. Maiglöckchen haben meist 2 oder 3 Grundblätter an kurzen Stielen, und die Herbstzeitlose bildet mehrere Blätter an einem Stängel aus.
  • Der Stielansatz des Maiglöckchens ist rötlich, der des Bärlauchs nicht.
  • Die Blätter des Bärlauchs knicken leicht ab, Maiglöckchen und Herbstzeitlose hingegen haben sehr biegsame, fast "gummiartige" Blätter.
  • Die Blätter der Herbstzeitlose haben auf der Rückseite nicht die deutlichen Rippen des Bärlauchs.
  • Die Blätter des Bärlauchs lassen sich sehr leicht verreiben, die von Herbstzeitlose und Maiglöckchen dagegen schwer bis gar nicht. Wer also weiß, wie sich das Zerreiben des Bärlauchs anfühlt, kann kaum einen Fehler machen.
  • Die Blätter des Bärlauchs sind bifacial und lindgrün, auf der Unterseite ein wenig heller als auf der Oberseite.
  • Die Blätter des Gefleckten Aronstab besitzen im Gegensatz zu den parallelen Blattnerven des Bärlauch eine unregelmäßige Gitterstruktur, die besonders auf der Blattrückseite zu erkennen ist. Ältere Pflanzen haben deutlich pfeilförmige Blätter, bei jüngeren Pflanzen ist dieses Merkmal noch nicht so ausgeprägt.
Quelle: Wikipedia