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Eisenstraße

Eisenstrasse

Kulturpark Eisenstraße

Der Kulturpark Eisenstraße verbindet das milde, sanft-hügelige Land mit der wild-alpinen Bergwelt rund um Ötscher, Dürrenstein und Hochkar. Heute ist der Kulturpark Eisenstraße ein Musterbeispiel für lebendig aufbereitete Geschichte, für regionales Engagement und für sorgsamen Umgang mit der Natur.

Region der fünf Elemente
Fünf Elemente – Feuer, Wasser, Holz, Metall und Erde - prägen die Geschichte und den Charakter der Region rund um die Eisenstraße: Feuer, Wasser und Holz in der alpinen Bergwelt waren die Grundlage für die Be- und Verarbeitung von Eisen. Dank der fruchtbaren Erde im nahen sanft-hügeligen Mostviertel war für reichlich Nahrung gesorgt, die über den Proviantweg zu den Schmieden, Köhlern und Holzfällern gebracht wurde.

Heute können Entdeckungsfreudige im Kulturpark Eisenstraße alle fünf Elemente auf unterschiedliche Weise erleben und sich auf Zeitreisen begeben: Hammerwerke besuchen, Schmieden bei der Arbeit zuschauen, sich selbst im Schmieden üben oder in der Holztriftanlage miterleben, wie früher Baumstämme mit Hilfe der Wasserkraft transportiert wurden. Mehr als 170 Ausflugsziele und Themenwege zählt der Kulturpark Eisenstraße. Neu seit 2008 ist das „5 Elemente Museum“ im Rothschildschloss in Waidhofen/Ybbs.

Email – Glas auf Stahl
Auch im Jahr 2010 zeigt das FeRRUM Ybbsitz eine Sonderausstellung zum Thema „Email – Glas auf Stahl“. Sie behandelt die Ehe zweier völlig konträrer Charaktere- dem zarten, zerbrechlichen Glas und dem harten, dauerhaften Stahl.

Damaszener Wanderausstellung
Vom 18. April bis 20. Juni ist die Damaszener Wanderausstellung des Rings der Europäischen Schmiedestädte e.V. zu Gast im Kulturpark Eisenstraße. Zu sehen sind mehr als 100 aktuelle, kunstvolle Arbeiten von 34 Metallgestaltern aus acht europäischen Nationen. Neben den klassischen Messern, Äxten, Schwertern oder Werkzeugen sind auch viele Schmuckstücke und innovative Design-Anwendungen zu bewundern.

Internationales Schmiedefest Ferraculum
Das 3-tägige Schmiedefest, das seit 1998 alle 2 Jahre in Ybbsitz stattfindet und als eines der größten im europäischen Raum gilt, ist heuer vom 18. bis 20. Juni angesetzt. Der Ort Ybbsitz verwandelt sich in diesen drei Tagen in eine „lebendige Werkstätte“ und ist gleichzeitig Bühne für Musik, Tanz und Gesang. Das Ferraculum (Ferrum + spectaculum = Eisen + Schauspiel) erstreckt sich vom Marktplatz auf die gesamte Schmiedemeile.

Am 24. Juni heißt es am Panoramahöhenweg des Kulturparks Eisenstraße-Ötscherland "Feuer am Berg": Um exakt 22 Uhr werden gleichzeitig über 25 Feuerstellen entlang des Höhenweges entzündet; zehn davon befinden sich in der Gemeinde Randegg, acht in Sonntagberg sowie je vier in Ybbsitz und St. Leonhard. Dem Motto "Genuss auf höchster Ebene" folgend, bieten die Mitgliedsbetriebe des Panoramahöhenweges zudem an insgesamt neun Plätzen besondere kulinarische Genüsse am und ums Feuer. Die Rahmenprogramme der einzelnen Sonnwendfeuer beginnen zum Teil bereits am Nachmittag.

Kulturbewusst. Naturbewusst.
Die Menschen im Kulturpark Eisenstraße engagieren sich sehr dafür, die regionale Geschichte lebendig zu erhalten. So wurde in den letzten Jahren eine große Wissensdatenbank angelegt, die im Jahr 2005 den Kultur- und Wissenschafts-Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich erhielt. Sie umfasst rund 100.000 Datensätze – die Palette reicht von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen bis zu umfangreichen Dokumentationen von Mostviertler Hobbyforschern und Sammlern. Dazu kommen etwa 700 Berichte und Anekdoten von Zeitzeugen.
Die drei Naturparke im Kulturpark Eisenstraße sind ein Zeichen für den bewusst sorgsamen Umgang mit der Natur. Es sind das der Naturpark Buchenberg bei Waidhofen/Ybbs, der Naturpark NÖ Eisenwurzen bei Hollenstein und der Naturpark Ötscher-Tormäuer.
Die Zahl der Biobauern ist überdurchschnittlich hoch: Über 20 Prozent der Bauern wirtschaften nach biologischen Grundsätzen.

Gesunder Genuss
Die Eisenstraße-Wirte verwöhnen mit regionalen Gaumenfreuden. Auf ihren Speisekarten finden sich zum Beispiel Spezialitäten, die in der typischen Eisenpfanne serviert werden. Oder Raritäten wie g’stacheltes Bier: mit Hilfe eines glühenden Eisenstabs erhält das Bier einen besonders malzigen Geschmack und einen sehr cremigen Schaum.
Viele Produkte im Kulturpark Eisenstraße stammen aus biologischer Erzeugung. Fleisch, Milchprodukte oder der beliebte Schmiedmost. Er ist ein kräftiger Biomost, gepresst aus Birnen und Äpfeln.
Aus der Genuss Region „Mostviertler Schofkas“ kommt der echte Schafkäse in Form einer Rolle. Er schmeckt fein mild und passt hervorragend zum Most. Eine weitere Adresse für Feinspitze hat 2008 in Petzenkirchen geöffnet: das „Haubiversum“, die erste Erlebnisbäckerei Österreichs. Von einem Besuchergang in 3 Metern Höhe erlebt man aus der Vogelperspektive alle Vorgänge, die in einer Bäckerei stattfinden. Außerdem dürfen die Besucher mit frischem Teig Gebäck formen und dieses frisch gebacken mit nach Hause nehmen – ein Erlebnis für alle Sinne.

Mostviertler Genießerzimmer
Regionstypisches Wohnen und Genießen verbinden die Mostviertler Genießerzimmer-Gastgeber. Für entdeckungsfreudige Genussurlauber bieten sie verschiedenste Arrangements an, die jeweils ein besonderes Verwöhn-Paket inkludieren. Zu buchen sind die Arrangements ganz bequem bei Mostviertel Tourismus.
Im Kulturpark Eisenstraße liegen acht dieser qualitätsgeprüften Häuser: das 4-Sterne Hotel Schloss an der Eisenstraße und die Centro Appartements in Waidhofen/Ybbs, der Landgasthof Steinmühl und das moderne und mit Metall verkleidete „Das Aigner“ in Ybbsitz, das 4-Sterne-Hotel Waldesruh, der Gasthof Fahrnberger und der Gasthof Mandl-Scheiblechner in Göstling/Ybbs sowie der Bauernhof Oberschönbichl in Allhartsberg.

Kulturschauplätze

  • Musik & Theater: Bekannt ist der Kulturpark Eisenstraße auch für seine außergewöhnlichen Schauplätze. In der Freilichtarena der Burg Reinsberg werden allsommerlich Opern aufgeführt. Im Juli erklingen „wellenklaenge“ in Lunz am See, auf der muschelförmigen Seebühne. In der Kartause Gaming, sie war einst das größte Kartäuserkloster Mitteleuropas, findet jeden August ein hochklassiges Chopin-Festival statt.
  • Hörsessel: Das sind über- und durchdachte Sitzgelegenheiten für den öffentlichen Raum. In einem Eisenrohr mit 120 cm Durchmesser formen Stahlstäbe eine Sitzbank, das Rohr stellt den Resonanzkörper für die interessanten und unterhaltsamen Geschichten dar. Mit solarbetriebener Audiosteuerung kann man Erzählungen und Lautstärke steuern. Die Eisen- und Stahlkonstruktion lädt zum Verweilen und Lauschen ein. Sie vermittelt Ruhesuchenden eine andere Art von Information über die Region, nämlich gelebtes Wissen, das in keinem Reiseführer und keiner touristischen Broschüre zu finden ist.
  • Eisenstraße-Museen: Dazu zählen die Metallerlebniswelt FeRRUM Ybbsitz, die Holztriftanlage im Mendlingtal bei Göstling/Ybbs, der Fahrngruber Hammer in Ybbsitz, das Keramikmuseum in Scheibbs, das 5 Elemente Museum in Waidhofen/Ybbs, das Haubiversum in Petzenkirchen und eine Reihe weiterer Museen, die sich dem regionalen Handwerk und der Geschichte widmen.

Für Kinder: Unterwegs mit Ferraculus & Professor Eisenstein
Für junge Detektive bietet der Kulturpark Eisenstraße eine unterhaltsame Rätselrallye an. Ausgestattet mit der Schatzkarte, dem Entdeckerpass und einem Zauberstift geht es durch die 14 Eisenstraße-Museen und die drei Naturparke. An jeder Station ist ein Rätsel zu lösen. Wer drei Rätsel gelöst hat, kann sich aus der Schatztruhe ein Geschenk aussuchen.